Münzstätten
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- Name: Maroneia
- Moderner Name: -
- Nomisma-ID: maroneia
- Nomisma-Region: southern_coast_of_thrace
Inhalt
- Topographie und Geschichte
- Forschungsstand
- Prägesystem und Typologie
- Klassische Zeit
- Spätklassische Zeit und Hellenismus
- Römische Kaiserzeit
- Besonderheiten der Prägung
- Bibliographie
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Verknüpfte Datensätze
Topographie und Geschichte
Maroneia lag an der thrakischen Ägaisküste an den Ausläufern der Rhodopen, nahe des Berges Ismaros.1 Der Ort wurde von Siedlern der Insel Chios im 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet.2 Das heutige griechische Dorf Maronia liegt südöstlich von Komotini, dort befinden sich große archäologische Stätten, die unter anderem Reste einer Stadtmauer, eines Theaters, eines Heiligtums und Mosaikböden eines Hauses aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. beinhalten. Das antike Maroneia ist vermutlich mit dem homerischen Ismaros gleichzusetzen,3 welches in der Odyssee für seinen Wein gerühmt wird. Maron, der mythische Gründer, ein Priester des Apollon, Sohn des Euanthes und König der Kikonen, gab Odysseus den Wein, mit dem er Polyphem betrunken machte, um ihn blenden zu können.4 Die günstige Lage für den Weinanbau spiegelt sich auch in den Münzbildern von Maroneia, auf denen immer wieder Trauben oder Weinstöcke begegnen. Durch neue Ausgrabungen und damit verbundene Münzfunde konnten S. Psoma, C. Karadima und D. Terzopoulou in einer 2008 erschienenen Publikation wahrscheinlich machen, dass sich der antike Ort Maroneia zunächst in archaischer und klassischer Zeit auf der heutigen Halbinsel Molyvoti befunden habe und in hellenistischer und römischer Zeit in die Nähe von Orthagoreia bzw. dieses ersetzend umgesiedelt worden ist.5 Tributzahlungen im attischen Seebund sind für Maroneia zwischen 454 und 415 v. Chr. nachzuweisen. Die Stadt scheint auch Mitglied des 2. Seebundes gewesen zu sein. Gleichzeitig bestanden enge Verbindungen zu den Odrysenherrschern.
Forschungsstand
Schon A. B. West befasste sich in seiner Publikation von 1929 eingehend mit der Prägung von Maroneia.6 In einer ersten Einzelstudie behandelte J.M.F. May 1965 die Münzprägung von Maroneia vom Prägebeginn bis zu einer angenommenen Unterbrechung im Jahr 449/448 v. Chr. Für diese Zeit stellt J. M. F. May eine Prägefolge auf,7 die 1987 von E. Schönert-Geiss in ihrer umfassenden Stempelstudie der Prägung von Maroneia übernommen wird. Sie behandelt die Münzprägung Maroneias von ihrem Beginn bis in die ausgehende römische Kaiserzeit.8 Seit dieser Publikation sind etwa in Hortfunden zahlreiche neue maronitische Prägungen zu Tage getreten, die verschiedentlich publiziert wurden.9 Anlässlich der Auswertung neuer Ausgrabungen in der Region von Maroneia und auf der Halbinsel Molyvoti erschien 2008 ein weiteres Buch zur Prägung des thrakischen Maroneia von S. Psoma, C. Karadima und D. Terzopoulou. Bei den Grabungen kamen v.a. Bronzeprägungen Maroneias zu Tage, die Autorinnen revidieren auf Grundlage der Grabungsmünzen die Chronologie aber auch die Nominale und Münzfüße.10
Prägesystem und Typologie
Die Münzprägung der Stadt Maroneia erstreckt sich über einen sehr langen Zeitraum vom ausgehenden 6. Jh. v. Chr. bis in die römische Kaiserzeit relativ kontinuierlich. Zu Anfang wird Silber in unterschiedlichen Stückelungen und wohl auch wechselnden Münzfüßen ausgeprägt. Ab dem beginnenden 4. Jh. v. Chr. treten Bronzen mit Motiven aus demselben Motivkreis, der auch auf den Silberprägungen anzutreffen ist, hinzu. Wohl ebenso an den Beginn des 4. Jhs. v. Chr. ist eine singuläre Goldprägung zu setzen.
Die Motive der Münzprägung beziehen sich in Form von Weintrauben und Weinstöcken auf den berühmten Wein der Stadt, der wohl ein Hauptanbauprodukt war. Ebenso sind die späteren Dionysosdarstellungen zu interpretieren. Die Interpretation der Pferdemotivik gestaltet sich diffiziler, es könnte ein Bezug zur Pferdezucht, zur Position des Maron als Wagenlenker des Dionysos11 oder zu einem Poseidonkult bestehen. Über einen Großteil der Prägezeit sind die maroneischen Münzen gekennzeichnet durch das Tragen vieler Beamtennamen, Beizeichen und Monogramme.
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Nonnos Dionysiaka 14,196. ↑
Klassische Zeit
S. Psoma möchte an den Anfang der maroneischen Prägung ein Elektron-Stück mit einem Widderkopf nach links auf der Vorderseite aus dem späten 6. Jh. v. Chr. setzen, welches bei den Grabungen gefunden wurde.12 E. Schönert-Geiss läßt Maroneias Münzprägung mit einer Silberserie bestehend aus vier Nominalen beginnen, die auf der Vorderseite eine Pferdprotome bzw. einen Pferdekopf und auf der Rückseite ein Incusum zeigen. Teils sind ihr nur ein bis zwei Exemplare von diesen Nominalen bekannt. Da allen Exemplaren der Serie gemeinsam ist, dass eine Legende fehlt, kann ihre Zuweisung an Maroneia auf Grund der Pferdemotivik in Analogie zu den Motiven der späteren Prägung auch angezweifelt werden, insbesondere da Pferdprotomen in der frühen Münzprägung ein häufiges Motiv sind.13 In der Folge wurden und werden zahlreiche Münzen unterschiedlichster Größe und Gewichte auf Grund der Bildkombination Pferd/Incusum versuchsweise Maroneia zugeordnet. Schon in der Gruppierung bei E. Schönert-Geiss fällt die Unterschiedlichkeit der Incusa ins Auge, die z.B. teils kreuzförmig teils diagonal getrennt werden und deren Füllungen sehr unterschiedlich ausfallen. Dennoch ähneln sich die Pferdeköpfe in der Ausführung des langen, schmalen Nasenrückens mit einer relativ tief eingeschnittenen Maulspalte. Zusätzlich wurden in die CN-Typologie für diese erste Phase Münzen aus den Datenbanken des British Museum und der American Numismatic Society aufgenommen, die teils bei E. Schönert-Geiss nicht enthaltene Typen und Nominale zeigen.14 Der verwendete Münzfuß ist derselbe wie in der gleichzeitigen Münzprägung von Abdera und Dikaia, der in der Literatur als thasisch, reduziert äginetisch oder thrako-makedonisch bezeichnet wird und auf einem Stater von etwas weniger als 10 g. basiert. Die erste Prägephase wird von E. Schönert-Geiss 520-505 v. Chr. datiert, was von S. Psoma bestätigt wird.15 U. Wartenberg gibt zu bedenken, dass vermutlich auf Grund der Hortfundlage alle frühen thrakischen Prägungen etwas später - erst an den Anfang des 5. Jhs. v. Chr. - zu datieren sind.16
Wie schon in der ersten bleibt auch in der zweiten Phase der Prägung das Pferd eines der Hauptmotive der Münzen der Stadt. Unklar ist, ob es sich hierbei um eine Referenz zur Pferdezucht, um das bloße Abbilden eines Prestigeobjekts oder um das heilige Tier des Poseidon handelt. Daneben tritt als zweiter wichtiger Motivbereich der maroneischen Prägung der dionysische Themenbereich, Weintrauben, Weinstöcke, Dionysoskopf oder ganzfigurig, der sich wohl einerseits auf den Kult als auch auf den bereits in Mythen überlieferten Weinanbau in der Stadt bezieht. Die folgenden Prägephasen des 5. und 4. Jhs. v. Chr. sind wohl alle einem reduzierten chiotischen Münzfuß zuzurechnen, sie zeichnen sich durch die Ausprägung unterschiedlicher Stückelungen aus. Neben dem Pferdemotiv auf der Vorderseite gibt es nun auch figürliche Darstellungen auf der Rückseite sowie die Nennung des Stadtnamens. Diese Prägungen des 5. und 4. Jahrhunderts zeigen bis zum Wechsel zum attischen Münzfuß im mittleren 4. Jh. v. Chr. eine stetige Reduktion der Gewichte im chiotischen Standard. Es erfolgt wohl hier eine Orientierung an der mächtigen Nachbarstadt Abdera und ihrer Prägung, bis zu deren Zerstörung 376 v. Chr. Das höchste Nominal, welches aber nicht in jeder Phase ausgeprägt wird, ist ein Distater, der einer Tetradrachme entspricht, kleinstes Nominal ist ein Viertelobol. Während in den großen Nominalen dieser Prägephase das Pferd das Aversbild bestimmt, finden sich auf den kleineren Nominalen der 2. Hälfte des 5. Jhs. v. Chr. ein Gorgoneion und ein Widderkopf, der auch im größeren Nominal als Rückseitenbild auftritt. Auf den Rückseiten sind Weinstock, Trauben wie Kantharos und nun auch wechselnde Beizeichen und Beamtennamen, häufig mit dem Zusatz ΕΠΙ, abgebildet.
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Psoma et al. 2008, 11 PM 27. 123. 187. Die Zuweisung an Maroneia ist unsicher, das Motiv begegnet auch auf frühen Silberdrachmen. ↑
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Auch wenn ihr Ursprung häufig unklar bleibt. Auf derselben Basis werden ebenso Elektron-Hekten mit Pferdekopf auf der Vorderseite der Münzstätte Maroneia zugewiesen. https://www.acsearch.info/search.html?id=3718209; https://www.acsearch.info/search.html?id=3718208. ↑
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Weitere Maroneia zugewiesene Münzen wurden zwar in die Datenbank aufgenommen, auf Grund mangelnder Vergleiche aber nicht typisiert, z.B. CN_Type32689. Diese erste Gruppe der maroneischen Prägung im thasischen/reduziert äginetischen Münzfuß bedarf einer gründlichen Neubearbeitung. Hierzu wäre eine Sammlung sämtlicher anepigraphischer Stücke mit Pferdeprotomen/Pferdekopf und eine Zusammenstellung der vorhandenen Gewichte sowie ein Abgleich der Inkusa zwingend erforderlich. Weitere Exemplare z.B. https://www.acsearch.info/search.html?id=1181572 oder https://research.britishmuseum.org/research/collection_online/collection_object_details.aspx?objectId=1120024&partId=1&searchText=Maronea&page=1. ↑
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Schönert-Geiss 1987, 119; Psoma 2008, 159. ↑
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Wartenberg 1992. ↑
Spätklassische Zeit und Hellenismus
Die Prägungen im attischen Münzfuß, die in Maroneia ca. ab der Mitte des 4. Jhs. v. Chr. emittiert werden, zeigen nun auch Dionysos erstmals als Hauptmotiv auf den Tetradrachmen, während die weiteren Nominale, Distatere und Drachmen, weiterhin die Pferde-/Weinmotivik beibehalten. Das Porträt des Dionysos auf der Vorderseite ist mit geläufigen Rückseitenmotiven - wie der Weintraube oder dem Weinstock - kombiniert. Schließlich erscheint sein Porträtkopf mit Efeukranz auf der Vorderseite und der nackte ganzfigurige Dionysos eine Weintraube haltend auf der Rückseite. Die Spannbreite dieser hellenistischen Tetradrachmen Durchmesser und Gewicht betreffend ist sehr groß (c. 16 g und 28-37 mm). Eine große Ähnlichkeit zu einer Tetradrachmenserie von Thasos fällt auf sowohl die Motive als auch die Zeitstellung und Umlaufgebiete betreffend. Jedoch gibt es in Maroneia zahlreiche Monogramme und die thasischen Tetradrachmen zeigen ein niedrigeres Durchschnittsgewicht. Edith Schönert-Geiss schlug vor, in den Monogrammen und ihren Kombinationen Jahreszeichen der Münzstätte zu sehen und rekonstruiert darauf basierend eine Abfolge der Serie zwischen 189-45 v. Chr. Diese lange Prägephase muss sicherlich verkürzt und ihr Anfang später angesetzt werden. Ein generell akzeptierter Prägebeginn liegt mit 146 v. Chr. am Beginn der Einrichtung der Provinz Makedonien. François de Callataÿ läßt auf Grund der Analyse von Überprägungen dieser Serie die Serie 125 oder erst 100 v. Chr. beginnen und beobachtet den Hauptausstoß um 85 v. Chr.
Die Orientierung am Münzfuß von Thasos und Abdera legt eine lokale Verwendung der maronitischen Münzen nahe, die wohl hauptsächlich für den Austausch in der thrakischen Nachbarschaft und Kontaktzone sowie für die Zahlung von z.B. Tributen bestimmt waren.17 Im Vergleich mit der Münzproduktion der Nachbarstadt Abdera fällt die klassische und hellenistische Silberprägung von Maroneia mengenmäßig klein aus und hat nur ein begrenztes Umlaufgebiet. Münzen von Maroneia fanden sich vor allem an der thrakischen Küste und im thrakischen Hinterland, die Funde betreffen hierbei einige Münzen des 5. und 4. Jhs. v. Chr., v. a. aber die Tetradrachmen der letzten Phase der Silberprägung.18
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Isaac 1986, 116f. ↑
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http://coinhoards.org/browse?q=Maroneia; Schönert-Geiss 1987 I, 89-113. ↑
Römische Kaiserzeit
Die wenig umfangreiche Prägung der Römischen Kaiserzeit von Maroneia beginnt mit Münzen von Nero, es folgen Hadrianus, Antoninus Pius, Commodus, Septimius Severus, Iulia Domna, Caracalla, Trebobianus Gallus, Volusianus.19 Ebenso ist eine kleine Serie pseudo-autonomer Münzen aus der römischen Kaiserzeit bekannt: auf der Vorderseite erscheint Dionysos, auf den Rückseiten mit ihm verwandte Motive.20 Auch auf den Rückseiten der römischen kaiserzeitlichen Münzen erscheint das schon vorher ausgebildete Motiv des nackten ganzfigurigen Dionysos mit zwei Speeren und Traube übermäßig oft und weist auf die weitere Bedeutung dieses Gottes für die Stadt hin. Diese wird unterstrichen durch die Darstellung eines Dionysostempels auf Münzen des Caracalla und des Macrinus.21
Unser Typenkatalog repräsentiert den Forschungsstand von Januar 2020 und berücksichtigt keine erst später bekannt gewordenen Münztypen. Weitere Hinweise, insbesondere zu neuen Typen, sind jederzeit willkommen.
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Schönert-Geiss 1987 214-219, Nr. 1698-1735. Varbanov (Nr. 4131 und 4132) führt ebenfalls jeweils einen Typ des Macrinus und Severus Alexander auf, für diese konnten keine Belegexemplare gefunden werden. ↑
Besonderheiten der Prägung
Bronzeprägung
Die städtische Bronzeprägung beginnt wohl in der 1. Hälfte des 4. Jhs. v. Chr. mit einer Serie mit Apollonkopf auf der Vorderseite und Traube auf der Rückseite. Wie bereits erwähnt, zeigen die Bronzeprägungen ein ähnliches Typenrepertoire wie die städtische Silberprägung: Pferd, Weintraube, Weinstock, später Dionysos als Porträtkopf oder ganzfigurig, wobei ähnliche Typen in beiden Metallen auch ähnlich zu datieren scheinen.
Eine Besonderheit der Bronzeprägung ist, dass die Legende in einer Prägegruppe zwischen Vorder- und Rückseite aufgeteilt wird.22 Ungewöhnlich erscheint auch eine Emission, die auf Vorder- und Rückseite dasselbe Motiv zeigt: Weintrauben.23 Ebenso wie die hellenistischen Silberserien, fallen die hellenistischen Bronzeprägungen sehr umfangreich aus, auch hier werden die Emissionen durch die Verwendung zahlreicher Monogramme gekennzeichnet.
Auf Grundlage der Münzen aus den Grabungen von Molyvoti und Maroneia konstruieren Psoma et al. eine Phase von Maroneia in welcher die Stadt kurzzeitig, ca. 290-280 v. Chr., in Agathokleia umbenannt wird.24 Diese Münzen sind in der CN-Datenbank unter einer eigenen Münzstätte Agathopolis/Agathokleia erfasst.25
Gerade bei den Bronze-Prägungen von Maroneia blieben zahlreiche Münzen in der CN-Datenbank untypisiert, da sie auf Grund ihres Erhaltungszustandes keinem Typ klar zuzuweisen waren, weil etwa Monogramme oder Beizeichen nicht mehr zu erkennen sind.26
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z.B. CN_Type2446; CN_Type2449; CN_Type2450. ↑
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Psoma 2008, 153. ↑
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Nicht aufgenommen aus Mangel an einem Beleg-Exemplar wurde Psoma et al. 2008, 59f. M59. ↑
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z.B. Psoma et al., 2008, 73 M119. ↑
Bibliographie
- Callataÿ 2008 = F. de Callataÿ, Les Tétradrachmes hellénistiques au nom des Thasiens et la circulation Monétaire en Thrace aux IIe et Ier s. av. J.-C., Revue Belge de Numismatique et de Sigillographie 154, 31–54.
- Isaac 1986 = B. Isaac, The Greek Settlements in Thrace Until the Macedonian Conquest, Leiden, 111–123.
- Lorber 1990 = C. C. Lorber - W. Schwabacher - W. E. McGovern, Amphipolis: the civic coinage in silver and gold, Los Angeles, Appendix 3.
- May 1965 = J. M. F. May, The coinage of Maroneia c. 520-449/8 B. C., The Numismatic Chronicle 5, 27–56.
- Psoma 2008 = S. Psoma; Ch. Karadima; D. Terzopoulou, The coins from Maroneia and the classical city at Molyvoti : a contribution to the history of Aegean Thrace, Athen (with thorough bibliography).
- Psoma 2015 = S. Psoma, Did the so called Thraco-Macedonien standard exist?, in: U. Wartenberg - M. Amandry (Eds.), KAIPOΣ: contributions to numismatics in honor of Basil Demetriadi, New York, 167-190.
- Schönert-Geiss 1987 = E. Schönert-Geiss, Griechisches Münzwerk : die Münzprägung von Maroneia, (Berlin 1987).
- Varbanov 2005 = I. Varbanov, Greek Imperial Coins and their values II, Burgas.
- Wartenberg 1992 = U. Wartenberg, Rezension zu: E. Schönert-Geiss, Die Münzprägung von Maroneia, The Numismatic Chronicle 152, 195–198.
- West 1929 = A.B. West, Fifth and fourth century gold coins from the Thracian coast, New York (Numismatic Notes and Monographs 40).