Person
- Name: Metokos (Medokos) (405-391 v. Chr.)
- Nomisma-ID: amadocus_i_odrysian_thrace
- Name: Amadokos II. (359-351 v. Chr.)
- Nomisma-ID: amadocus_ii
- Name: Bergaios (400-350 v. Chr.)
- Nomisma-ID: bergaeus_thrace
- Name: Kersobleptes (359-342 v. Chr.)
- Nomisma-ID: cersobleptes_odrysian_thrace
- Name: Ketriporis (356 - 350 v. Chr.)
- Nomisma-ID: cetriporis
- Name: Kotys I. (384-359 v. Chr.)
- Nomisma-ID: cotys_i_odrysian_thrace
- Name: Hebryzelmis (390-383 v. Chr.)
- Nomisma-ID: hebryzelmis_odrysian_thrace
- Name: Philemon/Philetas (ca. 340 v. Chr.)
- Nomisma-ID: phile-_odrysian_thrace
- Name: Saratokos (413-385 v. Chr.)
- Nomisma-ID: saratocus_thrace
- Name: Seuthes I. (424-405 v. Chr.)
- Nomisma-ID: seuthes_i_odrysian_thrace
- Name: Seuthes III. (330-295 v. Chr.)
- Nomisma-ID: seuthes_iii_odrysian_thrace
- Name: Sparadokos (445-435 v. Chr.)
- Nomisma-ID: sparadocus_odrysian_thrace
- Name: Teres III. (350-341 v. Chr.)
- Nomisma-ID: teres_iii_odrysian_thrace
Inhalt
- Topographie und Geschichte
- Forschungsstand
- Prägesystem und Typologie
- Bibliographie
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Verknüpfte Datensätze
Topographie und Geschichte
Die thrakischen Dynasten werden nur sporadisch in der griechischen literarischen Überlieferung erwähnt. Umso höher ist der historische Quellenwert ihrer Münzen zu veranschlagen.1 Im 5. Jahrhundert v. Chr. vereinigten sich einige thrakische Stämme zum Odrysenreich. Allerdings prägten die ersten beiden Odrysenherrscher Teres I. und Sitalkes I. nach dem Stand unseres Wissens keine Münzen; die ersten Münzen wurden erst in der Regierungszeit des Sparadokos emittiert.2 Einen Kulminationspunkt erreichte die Dynastenprägung unter Kotys I., der für eine sehr aggressive Außenpolitik bekannt geworden ist und sich darum bemüht hatte, die Macht des Odrysenreiches wieder nachhaltig zu stärken.3
Forschungsstand
Dank der ausführlichen Behandlung der Münzprägung der thrakischen Dynasten in der 1997 erschienenen Dissertation von U. Peter gelten die Herrscherprägungen der lokalen Herrscher als relativ gut aufgearbeitet. In unserem Typenkatalog bemühen wir uns darum, ergänzend dazu auch die seitdem vermehrt neu bekanntgewordenen Münztypen zu berücksichtigen. Hier ist insbesondere der umfangreiche Katalog von St. Topalov zu nennen,4 in dem auch neues Material aus bulgarischen Privatsammlungen miteinbezogen wurde. Sehr umfassend sind zudem die Typenzusammenstellungen von J. Jurukova5 sowie A. Peykov.6
Prägesystem und Typologie
Die thrakischen Dynasten prägten sowohl in Silber als auch in Bronze; bei einigen Herrschern existieren Münzen aus beiden Metallen nebeneinander. Bei den früheren Dynasten überwiegen kleine Silbernominale, die wir in Anlehnung an das Stater-System als Hekten und Hemihekten bezeichnen. Die Nominalstruktur der jeweiligen Bronzeprägungen ist schwer zu fassen; bei den meisten Herrschern sind eine, zwei oder drei Nominalstufen zu unterscheiden. Der Münzfuß lässt sich in Hinblick auf diese rudimentäre Evidenz nicht näher bestimmen.
Die Münztypen des Sparadokos
Der odrysische Herrscher Sparadokos emittierte Silbermünzen in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. in drei Nominalen. Die Rückseiten seiner Distatere, Hemistatere und Hekten zeigen allesamt einen fliegenden Adler mit Schlange im Schnabel innerhalb eines quadratum incusum. Aufgrund dieser Rückseitenikonographie wird vermutet, dass Sparadokos in der chalkidischen Münzstätte Olynthos prägte.7 Auf den Münzvorderseiten der wenigen erhaltenen Distatere ist ein Reiter mit Doppelspeer abgebildet.8 Auf den Aversen der Hemistatere ist ein Pferd dargestellt.9 Einige Hemistatere weisen zudem ein Beizeichen auf der Münzvorderseite auf, das wohl am ehesten als Astragal zu interpretieren ist.10 Auf den Vorderseiten des kleinen Nominals ist eine Pferdeprotome dargestellt.11
Die Münztypen des Seuthes I.
Seuthes I. prägte im frühen 4. Jahrhundert v. Chr. Silbermünzen in drei Nominalen sowie einige wenige Bronzemünzen; die Echtheit seiner Münzen ist allerdings teilweise strittig.12 Es wird ein ähnliches Bildrepertoire verwendet wie auf den Münzen des Sparadokos: Auf den Münzvorderseiten begegnen entweder ein Reiter,13 ein Pferd14 oder eine Pferdeprotome.15 Die Rückseiten sind relativ schlicht gehalten und geben lediglich die in unterschiedlichen Variationen auf den Dynasten hinweisende Legende in einem quadratum incusum oder Perlkreis wieder. Abweichend davon ist auf den Reversen der Bronzemünzen eine Kotyle im vertieften Kreis zu erkennen.16
Die Münztypen des Metokos
Die Münzprägung des Odrysenherrschers Metokos datiert ebenfalls in das frühe 4. Jahrhundert v. Chr. und umfasst kleine Silbermünzen in zwei Nominalen und einige mittelgroße Bronzemünzen. Wo die Münzstätte zu lokalisieren ist, in der die Münzen des Metokos geprägt wurden, ist grundsätzlich umstritten; unter gegebener Vorsicht kann jedoch die thrakische Stadt Pistiros wahrscheinlich gemacht werden.17 Der männliche Kopf auf den Münzvorderseiten der Hekten wird als Porträt des Herrschers gedeutet, während auf den Münzrückseiten eine Doppelaxt abgebildet ist. Der Schaft der Doppelaxt fungiert zugleich als Buchstabe T im als Reverslegende angegebenen Herrschernamen. Auf einigen Reversen ist zusätzlich noch eine Weintraube als Beizeichen zu erkennen, deren Position variabel ist.18 Dieselbe Rückseitenikonographie findet sich auch auf den wenigen bekannten Hemihekten des Metokos wieder, während auf den Münzvorderseiten ein Löwenkopf abgebildet ist.19 Die Vorderseiten seiner Bronzemünzen zeigen entweder das schon von Sparadokos und Seuthes bekannte springende Pferd20 oder eine Weintraube;21 auf den Rückseiten der Bronzemünzen, die sich durch ihre ungewöhnliche Dicke auszeichnen,22 erscheint die Doppelaxt im quadratum incusum.
Die Münztypen des Saratokos
Auch Saratokos ließ im späten 5. oder frühen 4. Jahrhundert v. Chr. sowohl Silber- als auch Bronzemünzen prägen. Ob die Münzen des Saratokos, wie J. Jurukova konjiziert, in Thasos geprägt wurden,23 ist im wissenschaftlichen Diskurs strittig. Saratokos bediente sich eines relativ komplexen Repertoires an Bildmotiven, das an thasische Münzmotive angelehnt zu sein scheint: Die Münzvorderseiten zeigen entweder das Herrscherporträt,24 einen Silenskopf25 oder einen knienden Silen mit Kantharos in der Rechten.26 Als Rückseitenmotiv der Silbermünzen findet ein nicht näher zu bestimmendes27 Monogramm im quadratum incusum Verwendung,28 das sowohl mit als auch ohne Herrschername als Legende auftritt und auf verschiedenen Nominalen erscheint. Weitere Bildmotive der Silberprägung sind eine Weintraube mit Ranke,29 ein Gefäß unter einer Weinrebe30 und ein Volutenkrater.31 Auf den Rückseiten der Bronzemünzen ist stets eine Weintraube dargestellt.32
Die Münztypen des Bergaios
Im fachwissenschaftlichen Diskurs bleibt umstritten, ob einige in das frühe 4. Jahrhundert v. Chr. datierende Bronzemünzen mit der Legende ΒΕΡΓ, ΒΕΡΓΑΙ oder ΒΕΡΓΑΙΟΥ dem thrakischen Herrscher Bergaios oder der makedonischen Stadt Berge zuzuordnen sind.33 Die Vorderseiten der Hemistatere entsprechen dem Typus einer thasischen Imitation und zeigen einen Silen mit einer geraubten Nymphe.34 Auf den Vorderseiten des kleinen Nominals ist ein Kantharos oder ein Delphin abgebildet, auf dem Revers wird jeweils die Legende auf die vier Teile eines quadratum incusum aufgeteilt.35 Ebenfalls zu Bergaios oder Berge gehören einige Bronzemünzen, auf deren Avers ein Silenskopf und auf deren Revers ein Fisch dargestellt sind.36
Die Münztypen des Hebryzelmis
Der Odrysenherrscher Hebryzelmis prägte im ersten Viertel des 4. Jahrhunderts v. Chr. in der Münzstätte Kypsela.37 Die Bronzemünzen des Hebryzelmis lassen sich drei verschiedenen Nominalstufen zuordnen. Auf den Münzvorderseiten werden verschiedene Porträts abgebildet, die teilweise als Herrscherporträts zu interpretieren sind, teilweise wohl am ehesten als Kybele, Artemis oder Apollon angesprochen werden können.38 Als Rückseitenmotiv erfreut sich insbesondere die Kotyle großer Beliebtheit. Bei einigen Münztypen ist unter der Kotyle ein Getreidekorn zu erkennen.39 In den Rückseitenlegenden wird jeweils in verschiedener Ausführlichkeit der Herrschername genannt.
Die Münztypen des Kotys I.
Die Münzprägung des Kotys I., der von 384-359 v. Chr. regierte und seine Münzen allem Anschein nach in Kypsela prägte,40 ist in Hinblick auf die vorhandenen Exemplare relativ umfangreich, auch wenn die Anzahl an Münztypen überschaubar bleibt. Auf den Münzvorderseiten der Silbermünzen ist jeweils das Herrscherporträt dargestellt, in dem verschiedene Stufen der Konvaleszenz des Herrschers unterscheidbar sind. Als Reversmotiv wird auf den Silbermünzen eine Kotyle abgebildet; der Herrschername wird in unterschiedlicher Länge in der Rückseitenlegende angegeben.41 Die Bronzemünzen sind drei unterschiedlichen Nominalstufen zuzuordnen. Auf den Münzvorderseiten wird neben dem Herrscherporträt42 auch ein Frauenkopf,43 ein Reiter44 oder eine Pferdeprotome wiedergegeben.45 Auf den Reversen der Bronzemünzen findet sich wiederum die Kotyle, die teils von einem vertieften Kreis oder einem quadratum incusum umgeben wird46 und bei einigen Typen um ein darunter befindliches Getreidekorn ergänzt wird.47
Die Münztypen des Kersobleptes
Abweichend von den Kotys-Münzen wird auf den Münzvorderseiten der Bronzemünzen seines Nachfolgers Kersobleptes, der in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. regierte und ebenfalls in Kypsela Münzen prägte,48 ein Frauenkopf dargestellt. Die Kotyle mit einem Getreidekorn darunter begegnet auch auf den Reversen des Kersobleptes; die um die Kotyle herum befindlichen Buchstaben Κ, E und P verweisen auf den Dynastennamen.49 Abweichend davon zeigt der Revers eines weiteren Münztyps des Kersobleptes keine Kotyle, sondern einen dreihenkligen Becher, unter dem sich gleichfalls ein Getreidekorn befindet.50
Die Münztypen des Amadokos II.
Die bereits aus der Münzprägung des Metokos bekannte Doppelaxt begegnet auch auf den Bronzemünzen des Odrysenherrschers Amadokos II,51 dessen Regierungszeit in die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. datiert. Auf den Bronzemünzen der kleineren Nominalstufe sind ein springendes Pferd oder eine Pferdeprotome auf der Vorderseite und die besagte Doppelaxt auf der Rückseite abgebildet.52 Die dem größeren Nominal zuzurechnenden Münzen zeigen entweder eine Weintraube oder eine Weinrebe auf der einen und die Doppelaxt auf der anderen Seite. Dabei werden bei einigen Münzen verschiedene Beamtennamen angegeben. Außerdem treten unterschiedliche Beizeichen in Form von Rosen oder Kerykeia auf. Das ikonographische Repertoire der von Amadokos II. geprägten Münzen legt eine enge Beziehung zu Maroneia nahe, wobei unklar bleibt, ob die Münzen dieses Dynasten tatsächlich auch in Maroneia geprägt wurden.53
Die Münztypen des Teres III.
Doppelaxt und Weinrebe sind auch auf den Münzen des thrakischen Dynasten Teres III. anzutreffen,54 der als Nachfolger des Amadokos II. gilt und der 350 bis 341 v. Chr. regierte. Auch auf diesen Münzen finden sich unterschiedliche Beamtennamen und Beizeichen. Ein weiterer Münztyp des Teres III. mit derselben Vorderseitenikonographie zeigt auf der Münzrückseite statt der Weinrebe eine Weintraube.55
Die Münztypen des Ketriporis
Eine enge Verbindung zum Dionysos-Kult suggerieren die Bronzemünzen des Odrysenherrschers Ketriporis, der in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. lebte und in zwei verschiedenen Nominalstufen Münzen prägte.56 Auf den Aversen ist der Kopf des Weingottes mit Efeukranz zu erkennen, während auf den Reversen ein Kantharos dargestellt ist; zudem ist auf den Reversen aller Münztypen ein Thyrsos und bei einigen Typen zusätzlich noch eine Mondsichel als Beizeichen abgebildet. Ein weiterer dem Ketriporis zuzuordnender Münztyp zeigt auf der Rückseite anstelle des Kantharos einen ovalen Schild.57 Das Bekenntnis zu Dionysos in der Münzprägung des Ketriporis kann unter Umständen im Zusammenhang mit der Orphik gesehen werden, indem ein Patronageverhältnis des thrakischen Königs durch diese orphische Gottheit postuliert wird.58
Die Münztypen des Philemon/Philetas
Auf den in die zweite Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. datierenden Bronzemünzen des anderweitig unbekannten Dynasten Philemon respektive Philetas sind das Herrscherporträt auf der Vorderseite und eine Kotyle auf der Rückseite dargestellt. Zusätzlich findet sich auf den Münzrückseiten die Legende ΦΙΛΗ59 oder alternativ ein Monogramm, das auf diesen Herrscher verweist.60
Die Münztypen des Seuthes III.
Der thrakische Herrscher Seuthes III. regierte von ca. 330 bis 295 v. Chr. über ein lokales Königreich mit Hauptstadt in Seuthopolis,61 wo nachweislich auch seine Münzen geprägt wurden. Die Typeneinteilung der Münzen des Seuthes III. geht maßgeblich auf die Typologisierung von K. Dimitrov zurück.62 Relativ komplex gestaltet sich die Ikonographie seiner Bronzemünzen. Die dem größeren Nominal zuzurechnenden Münzen zeigen ein männliches Porträt auf der Vorderseite, das in der Forschung teils als Herrscherporträt, teils als Zeus-Darstellung gedeutet wird, und einen Reiter auf einem galoppierenden Pferd auf der Rückseite, der durch die Legende ΣΕΥΘΟΥ näher spezifiziert wird.63 Dabei treten unterschiedliche Beizeichen an verschiedenen Positionen auf. Auf den Aversen der kleineren Münzen finden sich statt dieses Porträts auch Darstellungen eines Adlers64 oder eines achtstrahligen Sternes.65 Auf den Münzrückseiten werden ein waagerechter Blitz,66 eine Speerspitze67 oder ein Ährenkranz mit darin befindlichem Herrschernamen68 wiedergegeben. Interessanterweise wird der Herrschername lediglich als ΣΕΥΘΟΥ ohne zugehörigen Basileus-Titel in den Rückseitenlegenden angegeben, was wohl dahingehend zu interpretieren ist, dass Seuthes III. die Herrschaft des Lysimachos anerkannte.69
Unser Typenkatalog repräsentiert den Forschungsstand von August 2019 und berücksichtigt keine erst später bekannt gewordenen Münztypen. Weitere Hinweise, insbesondere zu neuen Typen, sind jederzeit willkommen.
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Peter 1997, 66f. ↑
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Jurukova 1976, 13f. ↑
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Peter 1997, 94f. ↑
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Peter 1997, 94. ↑
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Jurukova 1992, S.43. ↑
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CN_Type4530; CN_Type4531; CN_Type4867; CN_Type4931; CN_Type4932; CN_Type4934. ↑
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Peter 1997, 104. ↑
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Peter 1997, 104 (m. Anm. 521). ↑
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Peter 1997, 108; Jurukova 1976, 16. ↑
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Peter 1997, 115f. ↑
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Peter 1997, 128f. ↑
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Siehe dazu Peter 1997, 135; Jurukova 1976, 18. ↑
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Peter 1997, 137. ↑
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CN_Type5098; CN_Type5099; CN_Type5109; CN_Typ5110; CN_Type5111; CN_Type5112; CN_Type5114. ↑
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Peter 1997, 146. ↑
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IGBulg III, 1731. Siehe Peter 1997, 178. ↑
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Dimitrov 1984. ↑
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Peter 1997, 200. ↑
Bibliographie
- Jurukova 1976 = J. Jurukova, Coins of the Ancient Thraciens, BAR Supp. Series 4 (Oxford 1976).
- Jurukova 1992 = J. Jurukova, Monetite na trakijskite plemena i vladeteli (Sofia 1992).
- Peter 1997 = U. Peter, Die Münzen der thrakischen Dynasten (5.-3. Jahrhundert v. Chr.). Hintergründe ihrer Prägung, Griechisches Münzwerk (Berlin 1997).
- Peykov 2011 = A. Peykov, Catalogue of the Coins from Thrace. Part I: Tribal and Rulers' Coinages of Thracians, Paeonians, Celts and Scythians 5th c. B.C. - 1st c. A.D (Centrex 2011).
- Topalov 2004 = St. Topalov, New Contributions to the Study of the Coinage and History of the Early Odrysian Kingdom in the Lands of Ancient Thrace (Sofia 2004).