Münzstätten
-
- Name: Philippopolis
- Moderner Name: -
- Nomisma-ID: philippopolis
- Nomisma-Region: inland_cities_of_thrace
Inhalt
- Topographie und Geschichte
- Forschungsstand
- Prägesystem und Typologie
- Chronologie
- Besonderheiten der Prägung
- Bibliographie
- Auf der Karte anzeigen
Verknüpfte Datensätze
Topographie und Geschichte
Die am Fuße der Rhodopen gelegene Stadt Philippopolis, das heutige Plovdiv, wurde von Philipp II. neu gegründet. Obwohl Philippopolis in der Regierungszeit von Philipp V. einige Bedeutung erlangte,1 brachte die am Hebros gelegene Stadt erst in der römischen Kaiserzeit unter Domitian die ersten Münzen in Umlauf. Obgleich Sitz des thrakischen Koinons stand Philippopolis stets im Schatten der Stadt Perinth, in der der römische Statthalter residierte.2 Unter Domitian erhielt Philippopolis den Titel Metropolis,3 der ab Septimius Severus auf den Münzen erscheint. Unter Caracalla wurden in Philippopolis Festspiele eingeführt, die zu Ehren des Kaisers den Namen Alexandria Pythia erhielten. Schließlich wurde der Stadt unter Elagabal die längst überfällige erste Neokorie verliehen,4 die mit kultischen Ehren für Elagabal als Kultpartner des Apollon Kendrisos und der Einführung der Kendreiseia Pythia einherging.5 Nach Elagabals Regierungszeit endete die lokale Bronzeprägung der Stadt.6 Die Kendreiseia Pythia lebten auch weiterhin fort und wurden bis in die Mitte des 3. Jh. n. Chr. veranstaltet.7
Forschungsstand
Eine umfassende Aufarbeitung der Münzprägung von Philippopolis liegt erst seit dem 2019 publizierten Typenkatalog von I. Varbanov vor,8 der die Zusammenstellung von N. Mušmov ersetzt.9 Schon zuvor haben sich vornehmlich K. Kolev und auch U. Peter mit einzelnen Aspekten der Münzprägung von Philippopolis in einschlägigen Aufsätzen befasst.10 Für die unter Elagabal verliehene Neokorie und deren mutmaßlichen Entzug unter Severus Alexander hat B. Burrell wichtige Pionierarbeit geleistet und dabei vor allem auch den numismatischen Befund berücksichtigt.11 Für unseren Typenkatalog sind ferner die im Rahmen des Roman Provincial Coinage-Projektes publizierten Münztypen, Gipsabdrücke aus musealen Sammlungen und Privatsammlungen in Plovdiv, Sofia und Stara Zagora sowie im Handel erschienene Münzen von Relevanz. Dadurch konnten noch einige weitere, nicht bei I. Varbanov publizierte Münztypen erfasst werden.
Prägesystem und Typologie
Die lokale Bronzeprägung der Stadt Philippopolis setzte unter Domitian ein und endete unter Elagabal. Philippopolis prägte kontinuierlich ohne nennenswerte Prägeunterbrechungen; einzig unter Macrinus wurden keine Münzen emittiert. Philippopolis prägte. Münzen in insgesamt sechs verschiedenen Nominalstufen sowie Medaillons in zwei verschiedenen Nominalstufen. Zum kleinsten Nominal, dem Einer, gehören insbesondere einige Münzen ohne Kaiserporträt auf der Vorderseite, die ein durchschnittliches Gewicht von 14,9 mm und ein Durchschnittsgewicht von 2,09 g haben.12
-
Zu diesen Münzen siehe auch Peter 2015. Durchmesser- und Gewichtsangaben hier und im Folgenden nach Varbanov 2019, S.178–190. ↑
Chronologie
Die für Domitian und Trajan geprägten Münzen lassen sich vorsichtig vier Nominalstufen zuordnen, wobei eine potentielle fünfte Nominalstufe nicht auszuschließen ist. Die von I. Varbanov als Einer angesprochenen Münzen aus der Regierungszeit des Domitian13 und Trajan14 sowie die als Fünfer bezeichnete für Domitian geprägte Münze15 sind nach unserem Verständnis eher als Zweier denn als Einer respektive eher als Sechser denn als Fünfer zu bezeichnen. Besonderes Interesse verdienen die lateinischen Averslegenden der für Domitian geprägten Münzen, die durch die Konsulatszählung eine Datierung in das Jahr 88/89 n. Chr. zulassen. Auch unter Traian emittierte die Stadt noch bilinguale Münzen.16 Unter Hadrian prägte Philippopolis Münzen in vier Nominalstufen, die wir als Zweier (16,8 mm; 3,04 g), Dreier (20,5 mm; 5,75 g), Vierer (26,3 mm; 12,69 g) und Sechser (34,5 mm; 23,55 g) definieren.17
Unter Antoninus Pius wurden ebenfalls Münzen in vier Nominalstufen in Umlauf gebracht, die nun aber als Einer (13,9 mm; 2,29 g), Zweier (18,6 mm; 4,01 g), Vierer (25,2 mm; 9,49 g) und Fünfer (30,6 mm; 19,76 g) anzusprechen sind. In den Rückseitenlegenden von fast allen Fünfern und von zwei Zweiern18 wird der Statthaltername von M. Antonius Zeno,19 M. Pontus Sabinus,20 C. Gallonus Fronto21 oder A. L. Pompeius Vopiscus22 angegeben; allen anderen Münzen ist das Ethnikon beigeschrieben. Ferner wurde zu dieser Zeit einige kleine Medaillons geprägt.23
Seit Marcus Aurelius setzte sich ein dreistufiges Nominalsystem durch: Philippopolis prägte Fünfer (31,1 mm; 19,6 g) mit Statthalternamen24 in der Reverslegende, Vierer (25,1 mm; 9,62 g) und Zweier (18,8 mm; 4,18 g). Für Marcus Aurelius existieren Münzen mit Jugend- und Erwachsenenporträts nebeneinander, ohne dass eine klare Differenzierung nach Nominalstufen möglich wäre. Für Lucius Verus wurden ausschließlich Zweier (19,4 mm; 3,96 g) und, wiederum mit Statthalternamen, Fünfer (31,4 mm; 19,65 g), für die Kaisergattin Faustina II. ausschließlich Zweier (19,1 mm; 4,02 g) und Vierer (25,2 mm; 9,84 g) geprägt.
Das dreistufige Nominalsystem wurde unverändert unter Commodus fortgesetzt: So lassen sich wiederum Zweier (18,8 mm; 4,14 g), Vierer (24,1 mm; 8,53 g) und Fünfer (30,0 mm; 16,69 g) unterscheiden, wobei auf den Rückseiten der Zweier und Vierer das Ethnikon, auf den Fünfern der Statthaltername von T. Suellius Marcianus,25 Q. Caecilius Secundus Servilianus26 oder Caecilius Maternus27 beigeschrieben ist. Ein weiteres Nominal, das I. Varbanov als „Dreier“ benennt, scheint ebenfalls zur Gruppe der Zweier zu gehören.28 Die Nominalstruktur der für Crispina geprägten Münzen ist identisch.
Unter Septimius Severus wurde dieses dreigliedrige Nominalsystem kontinuiert; die Stadt prägte Zweier (18,5 mm; 4,01 g), Vierer (23,8 mm; 7,60 g) und Fünfer (29,2 mm; 15,55 g). In den Legenden des Großteils der Fünfer wird der Metropolis-Titel angegeben, wohingegen den Rückseiten der kleineren Nominale ausschließlich das Ethnikon beigeschrieben ist. Für die Kaisergattin Iulia Domna wurden Vierer und einige wenige Fünfer geprägt.29
Die für Caracalla geprägten Münzen lassen sich in dieselben drei Nominalstufen unterteilen:30 Zweier (18,5 mm; 4,05 g)31 , Vierer (23,9 mm; 8,42 g) und Fünfer (29,9 mm; 16,23 g). Auf den Vorderseiten der Zweier sind ausschließlich Jugendporträts, auf den Vierern sowohl Jugend- als auch Erwachsenenporträts und auf den Fünfern ausnahmslos Erwachsenenporträts des Kaisers dargestellt. Die Reverslegenden des kleinen Nominals geben jeweils in gewohnter Manier das Ethnikon an. Bei den Vierern finden sich neben diesen beiden Legenden auch die Umschriften ΚΟΙΝΟΝ ΘΡΑΚΩΝ ΠΥΘΙΑ32 und ΑΛΕΖΑΝΔΡΙΑ ΕΝ ΦΙΛΙΠΠΟΠΟΛΙ.33 Den Fünfern ist entweder das Ethnikon oder eine Kombination aus Ethnikon und Metropolis-Titel oder der Legendentext ΚΟΙΝΟΝ ΘΡΑΚΩΝ ΑΛΕΖΑΝΔΡΙΑ ΕΝ ΦΙΛΙΠΠΟΠΟΛΙ ΠΥΘΙΑ beigeschrieben, wobei die Stellung des Wortes ΠΥΘΙΑ ebenso variabel ist wie die Abkürzungsmöglichkeiten der einzelnen Legendenbestandteile.34 Weiterhin wurden einige Medaillons in zwei Nominalstufen in Umlauf gebracht. Den kleinen Medaillons ist gemeinsam, dass sie unterschiedliche Preistischdarstellungen zeigen, während für die größere Nominalstufe verschiedene Bildkompositionen möglich sind. Die Reverslegende der Medaillons lautet wie schon bei einigen Fünfern ΚΟΙΝΟΝ ΘΡΑΚΩΝ ΑΛΕΖΑΝΔΡΙΑ ΕΝ ΦΙΛΙΠΠΟΠΟΛΙ ΠΥΘΙΑ. Für Caracallas Bruder Geta prägte die Stadt in den Nominalstufen Zweier (18,1 mm; 3,81 g) und Fünfer (28,9 mm; 15,73 g).
Auch unter Elagabal wurde diese Nominalstruktur unverändert beibehalten. Die Nominale der für Elagabal geprägten Münzen unterscheiden sich neben Durchmesser und Gewicht besonders deutlich auch hinsichtlich ihrer Reverslegenden: Den Zweiern (18,6 mm; 4,01 g) und Vierern (23,8 mm; 8,01 g) ist ΦΙΛΙΠΠΟΠΟΛΕΙΤΩΝ ΝΕΩΚΟΡΩΝ beigeschrieben. Die Umschrift der Fünfer (29,1 mm; 15,52 g) kombiniert den Metropolis-Titel, den Neokorientitel und das Ethnikon und lautet ΜΗΤΡΟΠΟΛΕΩC ΦΙΛΙΠΠΟΠΟΛΕΩC ΝΕΩΚΟΡΟV. Ferner wurden für Elagabal einige Medaillons in zwei Nominalstufen in Umlauf gebracht,35 deren Umschrift entweder mit der genannten Reverslegende der Fünfer identisch ist oder auf die neu eingeführten Festspiele Bezug nimmt und ΚΕΝΔΡΕΙCΕΙΑ ΠVΘΙΑ ΕΝ ΦΙΛΙΠΠΟΠΟΛΙ ΝΕΩΚΟΡΩ lautet.
-
Woytek 2011, 424–427. ↑
-
Angegeben sind jeweils die von I. Varbanov ermittelten Durchmesser und Gewichte der für Hadrian geprägten Münzen. Die Durchmesser und Gewichte der für Aelius geprägten Münzen weichen davon nur minimal ab. ↑
-
PIR2 A 883. ↑
-
PIR2 P 882. ↑
-
PIR2 G 50. ↑
-
PIR2 P 660. ↑
-
CN_Type7957; CN_Type7958. Abweichende Nominalbezeichnung bei Varbanov (2019, 183), der diese Münzen als Dreier einordnet. ↑
-
Q. Tullius Maximus: PIR2 T 386. ↑
-
PIR2 S 690. ↑
-
PIR2 C 82. ↑
-
PIR2 C 58. ↑
-
Siehe Varbanov 2019, 183f. ↑
-
Bei CN_Type 10960 handelt es sich in Analogie zu den für Septimius Severus geprägten Münzen trotz des verhältnismäßig großen Durchmessers (34 mm) und hohen Gewichts (24,20 g) eher um einen Fünfer denn um einen Sechser. Anders Varbanov 2019, 189f. ↑
-
Die von Varbanov (2019, 180f.) als Einer klassifizierten Münzen des Caracalla und Geta scheinen eher Zweier denn Einer zu sein. ↑
-
Varbanov (2019, 180f.) nennt weiterhin noch einige wenige Einer, die nach unserer Meinung aber zu den Zweiern zu rechnen sind. ↑
-
Zu dieser Legendenform siehe auch Peter 2013. ↑
-
Das „kleine Medaillon“ wird von Varbanov (2019, 189f.) als „Sechser“ angesprochen. ↑
Besonderheiten der Prägung
Für Philippopolis scheint insbesondere die Lage der Stadt am Fluss Hebros eine zentrale Rolle gespielt zu haben, was sich in den zahlreichen Flussgottdarstellungen niederschlägt. Auf zahlreichen Münzrückseiten sind der Flussgott Hebros und die Stadtgöttin gemeinsam dargestellt.36 Ein für Antoninus Pius geprägter Münztyp zeigt die Stadtgöttin zusammen mit zwei Flussgöttern37 und ist mit U. Peter dahingehend zu interpretieren, dass den Flussgott den Hebros, der andere einen der kleinen Nebenflüsse des Hebros symbolisiert.38 Auf anderen Münzen mit Flussgott-Darstellungen wird die nautische Bedeutung des Hebros evident,39 indem im Hintergrund eine Prora abgebildet ist.40
Agonistische Bildmotive in Gestalt von Preistisch-41 und Preiskronendarstellungen42 begegnen auf den für Caracalla und Elagabal geprägten Münzen allerorts. In einigen Fällen, aber nicht immer, findet sich auf der Preiskrone der Schriftzug ΠΥΘΙΑ. Auf die Alexandria Pythia sowie die Kendreiseia Pythia verweisen weiterhin zahlreiche Athletendarstellungen auf den für Caracalla und Elagabal geprägten Münzen, wobei insbesondere die Darstellung einer Athletengruppe,43 die Abbildung von zwei Ringern44 und die Wiedergabe eines Faustkämpfers45 besondere Beachtung verdient.
Apollon Kendrisos spielt in der lokalen Bronzeprägung der Stadt Philippopolis eine zentrale Rolle.46 Auf einigen Münzrückseiten mit Opferdarstellungen des Kaisers ist seine Statue auf einer Säule im Hintergrund zu erkennen.47 Auf den für Elagabal und für seine Frau Iulia Cornelia Paula geprägten Münzen wird in hoher Frequenz der Neokorientempel dargestellt: Er begegnet teils in Frontalansicht, mit und ohne Kultstatue zwischen den Säulen,48 teils in Dreiviertelansicht.49 Ein Medaillon zeigt ein Kaiseropfer vor dem Neokorientempel,50 ein weiteres die dextrarum iunctio des Kaisers und seines Kultpartners hinter einem Preistisch mit darauf befindlicher Preiskrone und im Hintergrund wiederum den Neokorientempel.51 Die lokale Bedeutung dieses Gottes lässt sich neben der Vielzahl von verschiedenen Apollon- und Dreifußdarstellungen besonders auch an der exponierten Stellung des Gottes auf Münzen ohne Kaiserporträt52 festmachen.
Neben Apollon Kendrisos spielte auch Herakles für die lokale Identität der Stadt eine prominente Rolle, was sich auch in der Münzprägung widerspiegelt. So zeigen einige Münzrückseiten verschiedene Aufgaben des berühmten Dodekathlos.53 Weitere Münzen zeigen in verschiedenen Bildkompositionen die Statue des Heros auf einem Hügel.54
Unser Typenkatalog repräsentiert den Forschungsstand von April 2020 und berücksichtigt keine erst später bekannt gewordenen Münztypen. Weitere Hinweise, insbesondere zu neuen Typen, sind jederzeit willkommen.
-
CN_Type7527; CN_Type7550; CN_Type7773; CN_Type7553; CN_Type7596; CN_Type7664; CN_Type7958; CN_Type8610; CN_Type8828; CN_Type10732; CN_Type10733; CN_Type11024; CN_Type11027. Siehe dazu auch Peter 2005, 928. ↑
-
Peter 2004, 929. ↑
-
Peter 2005, 930f. ↑
-
CN_Type7662; CN_Type7997; CN_Type7999; CN_Type8000; CN_Type8607; CN_Type8904; CN_Type8905; CN_Type9061; CN_Type10734; CN_Type11167; CN_Type11168. ↑
-
CN_Type10785; CN_Type10786; CN_Type10787; CN_Type10788; CN_Type10789; CN_Type10791; CN_Type10794; CN_Type10795; CN_Type10797; CN_Type10798; CN_Type10799; CN_Type10800; CN_Type10960; CN_Type10965; CN_Type10973. ↑
-
Peter 2018. ↑
-
CN_Type10975; CN_Type10976; CN_Type10978; CN_Type11171; CN_Type11214. ↑
-
CN_Type10980; CN_Type10981; CN_Type11170; CN_Type11216. Zu den Darstellungsweisen des Neokorientempels siehe auch Burrell 2004, 243f. ↑
-
CN_Type10948. Zu diesem Medaillon siehe auch Burrell 2004, 243. ↑
-
CN_Type8807; CN_Type8808; CN_Type8809; CN_Type8810; CN_Type8811; CN_Type8813; CN_Type8814; CN_Type8815; CN_Type8816. Siehe auch Peter 2015. ↑
-
CN_Type7548; CN_Type8911; CN_Type8915; CN_Type8955; CN_Type10829. ↑
Bibliographie
- Burrell 2004 = Burrell, B., Neokoroi. Greek cities and Roman emperors, (Cincinnati classical studies. New series (vol. IX.), Brill/Leiden 2004.
- Haensch 1997 = Haensch, R., Capita provinciarum: Statthaltersitze und Provinzialverwaltung in der römischen Kaiserzeit, Mainz 1997 (Kölner Forschungen 7).
- Kolev 1969 = Колев, К., Джендемтепе, изобразено върху антична монета от Филипопол. – Музей и паметници на култура 9/1, 1969, 7–10.
- Kolev 1975 = Колев, К. Джамбазтепе, изобразено върху антична монета от Филипопол [Representation of Djambaztepe on a coin from Philippopol]. – Известия на музеите от Южна България I, 1975, 115–124.
- Kolev 1976 = Колев, К. Хълмът Бунарджика, изобразен върху антична монета от Филипопол. – Нумизматика 11/1–2, 1976, 28–35.
- Kolev 1977 = Колев, К.. Таксимтепе, изобразено върху антични монети от Филипопол [Representation of Taximtepe on coins from Philippopolis]. – Известия на музеите от Южна България III, 1977, 103–122.
- Leschhorn 1998 = Leschhorn, W., Griechische Agone in Makedonien und Thrakien. Ihre Verbreitung und politisch- religiöse Bedeutung in der römischen Kaiserzeit, in: Stephanos Nomismatikos. Edith Schönert-Geiss zum 65. Geburtstag, ed. Peter, U., Berlin 1998, 399-415.
- Mušmov 1924 = Мушмов, Н. A., Античните монети на Пловдивъ. In: Annuaire de la Bibliothèque Nationale à Plovdiv, 1924, 181–287.
- Peter 2005 = Peter, U., Die Bedeutung des Hebros in der Münzprägung von Philippopolis, XIII Congreso Internacional de Numismática Madrid 2003, Actas I, edd. Alfaro, C. et al., Madrid 2005, 927-936.
- Peter 2013 = Peter, U., Münzen mit der Legende KOINON ΘPAKΩN, in: Thrakia Zetemata II. Aspects of the Roman Province of Thrace, ed. Parissaki, M.-G., (Μελετήματα 69), Athen 2013, 99–164.
- Peter 2015 = Peter, U., Die Münzen ohne kaiserliches Porträt von Philippopolis Thraciae, in: Proceedings XV International Numismatic Congress, September 25-27, ed. Caltabiano, M., Taormina 2015, 930-935.
- Peter 2018 = Peter, U., Identitätskonstruktionen in der Münzprägung von Philippopolis (Thracia), in: Proceedings of the First International Roman and Late Antique Thrace Conference “Cities, Territories and Identities” (Plovdiv, 3rd – 7th October 2016) = Bulletin of the National Archaeological Institute XLIV, 2018, 177–186.
- Topalilov 2012 = Топалилов, И., Римският Филипопол. Том 1. Топографиа, градоустройство и архитектура [Das römische Philippopolis. Bd. 1.Topographie, Städtebau und Architektur], 2012.
- Topalilov 2019 = Topalilov, I., Roman Philippopolis, in: Varbanov, I., The Coinage of Philippopolis, vol. I.-II., Bourgas 2019, 16-28.
- Varbanov 2019 = Varbanov, I., The Coinage of Philippopolis, vol. I.-II., Bourgas 2019.
- Woytek 2011 = Woytek, B., Die bilingualen Münzen Traians. Eine Fallstudie zu numismatischen Erscheinungsformen des Bilingualismus im römischen Reich. – Chiron 41, 2011, 417–459.