Die Münztypologie von

Mesembria

Topographie und Geschichte

Mesembria, das heutige Nessebar, ist an der westlichen Schwarzmeerküste auf der gleichnamigen Halbinsel gelegen,1 die in der Antike doppelt so groß war wie heute. Die Stadt liegt an den Ausläufern des Balkangebirges und wird von Strabon als Grenze zwischen Thrakien und dem Getenland bezeichnet.2 Mesembria ist eine dorische Apoikie der Poleis Kalchedon und Byzantion, in der sich womöglich auch Kolonisten aus Megara, der Metropolis von Kalchedon, niederließen;3 ihre Gründung datiert entweder in das ausgehende 6. oder in das frühe 5. Jahrhundert v. Chr.4 Die Existenz einer indigenen Siedlung auf dem Boden der späteren Apoikie gilt aufgrund des archäologischen Befundes als gesichert.5 Mesembria war eines der wichtigsten Wirtschaftszentren klassischer und hellenistischer Zeitstellung, was sich nicht zuletzt in der regen Prägetätigkeit vom späten 5. Jahrhundert bis zur Eroberung der Stadt durch die Römer widerspiegelt. Die wirtschaftliche Bedeutung Mesembrias zeigt sich ferner auch darin, dass die Stadt im 3. Jahrhundert offensichtlich auch kleinere Kolonien anlegte. Die Tetradrachmen und die Goldstatere des 3. und 2. vorchristlichen Jahrhunderts bezeugen den starken Einfluss der hellenistischen Könige an der Schwarzmeerküste.6 Doch blieb Mesembria in hellenistischer Zeit eine militärische Größe: So beteiligte sich Mesembria 260 v.Chr. an einer Koalition gegen die Galater;7 im Jahr 180 v. Chr. war Mesembria in eine Auseinandersetzung zwischen Pergamon, Bithynien und Kappadokien involviert.8

Nach der Eroberung Mesembrias, das im zweiten Mithridatischen Krieg gegen die Römer gekämpft hatte, büßte die Stadt allmählich ihre exponierte Stellung ein. So konnte die relativ bescheidene Bronzeprägung Mesembrias in der römischen Kaiserzeit nicht mit den benachbarten thrakischen Städten mithalten. Schließlich verlor Mesembria ihre Rolle als lokales Verwaltungszentrum an das benachbarte Anchialos.9 Im 2. Jahrhundert gehörte Mesembria zeitweise zur Provinz Moesia Inferior, wurde im Zuge einer erneuten Grenzregulierung allerdings wiederum der Provinz Thracia zugeschlagen. Eine Forschungskontroverse besteht bezüglich eines mutmaßlichen Homonoia-Vertrags zwischen Mesembria und Ephesos, dessen Existenz der numismatische Befund nahelegt.10

  1. Karayotov 1994, 13. ↑

  2. Strab. 8, 319. ↑

  3. Karayotov 1994, 14. ↑

  4. Strabon zufolge soll Mesembria während des Skythenzugs des Dareios gegründet worden sein (Strab. 7,319). Laut Herodot datiert die Gründung von Mesembria indes erst nach den Zusammenbruch des Ionischen Aufstands (Herod. 4,93). ↑

  5. Karayotov 1994, 13f. ↑

  6. Karayotov 1994, 16. ↑

  7. Karayotov 1994, 15. ↑

  8. Karayotov 1994, 15 ↑

  9. Karayotov 1994, 17. ↑

  10. Schönert-Geiss 1994, 701. ↑

Forschungsstand

Grundlegend für die Typologisierung der Münzen Mesembrias sind die beiden von I. Karayotov vorgelegten Kataloge The Coinage of Mesambria. Vol. I: Silver and Gold Coins of Mesambria und The Coinage of Mesembria. Vol. II: Bronze Coins of Mesembria, in denen die Münzprägung Mesembrias analysiert wird und in Katalogform Münztypen, aber auch Stempelidentitäten aufgezeigt werden. Wie E. Schönert-Geiß in ihrer Rezension zum ersten Katalogband von I. Karayotov bemerkt hat, ist diese Sammlung allerdings keineswegs vollständig, zumal das Münzmaterial für Mesembria höchst umfangreich ist.11 So haben einige später im Handel erschienene Münztypen nicht Eingang in die Kataloge von I. Karayotov gefunden, werden aber in unserem Typenkatalog ebenfalls mitberücksichtigt. Grundlegend für die posthumen Alexander-Prägungen ist der umfangreiche Katalog von M. Price.12 Die wenigen Goldstatere aus Mesembria wurden unter anderem von A. Rogalski13 sowie jüngst von E. Petac14 näher untersucht.

  1. Schönert-Geiss 1994, 701. ↑

  2. Price 1991. ↑

  3. Rogalski 1978. ↑

  4. Petac 2011. ↑

Prägeablauf und Metrologie

Mesembria prägte sowohl in der autonomen Zeit als auch in der römischen Kaiserzeit. Für die autonome Zeit lässt sich sowohl eine sehr intensive Prägetätigkeit in Bronze als auch in Silber verzeichnen. Während sich die Silber- und Bronzeprägung in klassischer Zeit auf ein überschaubares Ensemble an Motiven beschränkte, entstand in hellenistscher Zeit eine Vielzahl an Tetradrachmen mit mannigfachen verschiedenen Beizeichen, die als posthume Imitation der Tetradrachmen von Alexander dem Großen zu verstehen sind.15 In hellenistischer Zeit blieb aber parallel dazu auch die Bronzeprägung erhalten. Interessanterweise wurde in Mesembria auch in Gold geprägt, was in thrakischen Münzstätten sehr selten ist: So brachte Mesembria im 3. Jahrhundert v. Chr. einige Goldstatere heraus,16 die teils ebenfalls zu den posthumen Münzen Alexanders des Großen gehören,17 teils von Lysimachos geprägt worden sind.18 In augusteischer Zeit wurden noch eine Rhoimetalkes-Prägung und ein weiterer für Augustus geprägter Münztyp emittiert.19 Anschließend kam die Münzprägung von Mesembria für über ein Jahrhundert zum Erliegen, bevor unter Hadrian die römische Provinzialprägung in Mesembria einsetzte.20 Die Münzprägung von Mesembria erlebte unter Gordian III. und Philippus Arabs einen Aufschwung, bevor sie nach dem Tod von Philippus Arabs und seinem Sohn Philippus Iunior endete. Was die Wahl der Nominale anbelangt, handelt es sich bei den meisten kaiserzeitlichen Münztypen um Vierer. Ausnahmen bilden lediglich die wenigen unter Hadrian geprägten Fünfer21 sowie die kleinen Nominale (Zweier und Dreier) der Fürprägungen für Hadrian,22 Geta,23 Otacilia Severa24 und Philippus Iunior.25

  1. Karayotov 1994, 30. Siehe auch Karayotov 1984, 5-14; Callataÿ 2017, 145–162. ↑

  2. Siehe auch: Rogalski 1978, 3–14; Petac 2011, 7–15. ↑

  3. CN_Type1660; CN_Type1661; CN_Type1662. ↑

  4. CN_Type1663; CN_Type1664; CN_Type1665. ↑

  5. CN_Type382; CN_Type383. ↑

  6. Karayotov 2009, 77. ↑

  7. CN_Type385. ↑

  8. CN_Type386 (Dreier). ↑

  9. CN_Type408; CN_Type409; CN_Type412 (Zweier). ↑

  10. CN_Type450 (Zweier). ↑

  11. CN_Type452 (Dreier). ↑

Klassische Zeit

In klassischer Zeit prägte Mesembria einige Obolen26 mit einem Athena-Kopf oder korinthischem Helm auf dem Avers und einem Quadratum incusum auf dem Revers. Daneben brachte Mesembria auch zahlreiche Diobolen in Umlauf, auf deren Vorderseite ein korinthischer Helm in Frontalansicht zu sehen ist und deren Rückseite ein Rad zeigt, in dessen Speichen die Buchstaben M, E, T und A eingefügt sind. Teilweise sind auf dem Avers im linken und rechten Feld Magistratskürzel zu lesen,27 andere wurden indes ohne entsprechende Magistratskürzel geprägt.28 Besonders hervorzuheben ist eine Drachme mit besagten Bildmotiven, in deren Revers-Legenden zusätzlich noch der Statthaltername genannt wird;29 die Legende lautet: ΑΝΘΕΣΤΗΡΙΟΣ ΜΕΤΑ. Die Ikonographie dieser Münztypen ist nicht sicher zu deuten: Womöglich bezieht sich der Helm auf den mythischen Helden Melsas;30 das Rad firmiert im Schwarzmeergebiet als Symbol des Apollon.31 Ebenso denkbar wäre, hier eine Anspielung an Ares zu sehen, der in Thrakien als Sonnengott verehrt wurde.32

Dieselben Bildmotive finden sich auch auf einigen Bronzeprägungen,33 die allerdings einige Jahre später datieren.34 Weiterhin gibt es in der Bronzeprägung klassischer Zeitstellung zwei Münztypen mit ebendiesem Rad als Revers-Motiv, auf deren Avers der Kopf der Athena mit Blickrichtung nach links respektive rechts abgebildet ist. In die klassische Zeit datiert ferner ein Typ, auf dessen Vorderseite der Kopf des Helden Melsas und auf dessen Rückseite die Buchstaben M, E, T und A auf einer Pelta, dem typischen Schild der Amazonen,35 zu erkennen sind.36 Melsas firmiert bekanntlich als mythischer Stadtgründer und etymologischer Namensgeber von Mesembria.37

  1. CN_Type270; CN_Type1654; CN_Type4040; CN_Type4041. ↑

  2. CN_Type272. ↑

  3. CN_Type285. ↑

  4. CN_Type286. ↑

  5. Karayotov 1994, 13. ↑

  6. Karayotov 2009, 97. ↑

  7. Schönert-Geiss 1994, 699. ↑

  8. CN_Type294. ↑

  9. Karayotov 2009, 36. ↑

  10. Karayotov 2009, 100. ↑

  11. CN_Type310 ↑

  12. Karayotov 1994, 13. ↑

Spätklassische Zeit und Hellenismus

Im 3. und 2. Jahrhundert prägte Mesembria eine Vielzahl an posthumen Tetradrachmen von Alexander dem Großen mit der kanonischen Abbildung eines Herakles-Kopfes mit Löwenexuvie auf dem Avers und des Zeus Aëtophoros auf dem Revers. Auf dem Revers ist als Münzstättenzeichen links vom thronenden Zeus ein kleiner korinthischer Helm als Beizeichen wiedergegeben.38 Unter dem Helm, unter dem Thron und im Abschnitt sind verschiedene Monogramme zu erkennen, die in Anlehnung an die maßgeblich nach M. Price ausgerichtete Datenbank des Pella-Projekts jeweils einen eigenständigen Typ definieren. Neben den Tetradrachmen wurden auch einige Goldstatere geprägt. Indes zeigen die für Alexander den Großen geprägten posthumen Goldstatere den Kopf der Athena auf dem Avers und eine Nike mit Stylis und Lorbeerkranz auf dem Revers; zu Füßen der Nike liegt ein korinthischer Helm. Auf den im Namen des Lysimachos geprägten Goldstateren ist der Kopf des vergöttlichten Alexander auf der Vorderseite abgebildet, während auf der Rückseite eine nach links thronende Athena Promachos mit einer Nike-Statuette auf ihrer Rechten wiedergegeben wird.

Auch in der Bronzeprägung traten im Hellenismus Neuerungen ein. Ein Münztyp greift die altbekannten Motive korinthischer Helm und Rad wieder auf; in den Speichen des Rads sind allerdings nun die Buchstaben M, E, Σ und A zu lesen;39 das T ist also durch ein Σ ersetzt worden. Bei einem anderen Typ mit demselben Avers ist ein keltischer Schild mit dem ausgeschriebenen Ethnikon als Umschrift auf dem Revers dargestellt.40 Eine völlig neue Emission umfasst hingegen vier Typen mit einem Amazonenkopf41 auf dem Avers und der Darstellung von Athena Alkis42 auf dem Revers.43 Als Revers-Legende wird das Ethnikon in den beiden Varianten METAMBRIANΩN und MEΣAMBRIANΩN verwendet; bei der erstgenannten Variante sind in Anlehnung an I. Karayotov drei Variationen zu unterscheiden, die stilistisch unterschiedliche Datierungen nahelegen und somit auch verschiedene Typen bilden. Im Späthellenismus traten dann Typen mit völlig neuen Motiven auf: Sie zeigen den Kopf der Athena und eine Pelta,44 Dionysos und eine Traube,45 Demeter und eine Ähre im Gerstenkranz,46 Demeter und ein Kerykeion47 sowie Demeter und Apollon Kitharoidos.48

  1. Price 1991, 180. ↑

  2. CN_Type297. Ganz selten findet sich diese Variante mit den Buchstaben M, E, Σ und A im Übrigen auch bei der Silberprägung CN_Type334; CN_Type335. ↑

  3. CN_Type312. ↑

  4. Zur engen Verbindung zwischen den Amazonen und dem Gründerheros Melsas sowie der besonderen Bedeutung der Amazonen für Mesembria siehe Karayotov 2009, 99–-103. ↑

  5. Diese Ikonographie ist von einem Münztyp des indogriechischen Königs Menander entlehnt. Karayotov 2009, 94. ↑

  6. CN_Type313; CN_Type325; CN_Type1666; CN_Type1667. Der Typ CN_Type329 zeigt den Kopf des Dionysos auf dem Avers. ↑

  7. CN_Type326 ↑

  8. CN_Type327; CN_Type328; CN_Type1677. ↑

  9. CN_Type330. ↑

  10. CN_Type381. ↑

  11. CN_Type331. ↑

Römische Kaiserzeit

Die unter Augustus geprägten Münzen markieren den Übergang von der autonomen Münzprägung zur kaiserzeitlichen Städteprägung: Ein Münztyp zeigt Augustus auf dem Avers mit der Legende ΚΑΙΣΑΡΟΣ ΣΕΒΑΣΤΟΥ und Rhoimetalkes I. auf dem Revers.49 Auf der Rückseite eines weiteren für Augustus geprägten Münztyps ist Apollon mit Patera und Lyra abgebildet.50

Unter Hadrian gab Mesembria Münzen heraus, deren Revers Apollon,51 Dionysos52 und Hermes53 zeigen. Besonders bemerkenswert ist ein Münztyp mit dem Porträt des vergöttlichten Trajan auf der Rückseite.54 In severischer Zeit dienen unterschiedliche Götter als Revers-Motive. Insbesondere Apollon Kitharoidos blieb ein beliebtes Bildmotiv.55 Weiterhin wurde unter Septimius Severus erstmalig die recht seltene56 Darstellung von zwei Korybanten mit Schilden und Schwertern in das numismatische Figurenensemble aufgenommen.57 Zudem wurden unter Geta kleine Nominale geprägt, auf deren Revers drei Sterne und ein Mond,58 eine Traube59 und ein Delphin mit Dreizack60 abgebildet sind.

Der Großteil der Münzen aus der Regierungszeit von Gordian III. folgt einem für Thrakien und Niedermösien beliebten Trend61 und zeigt die einander zugekehrten Porträts des Kaiserpaars auf dem Avers. Die unterschiedlichen Avers-Legenden definieren oftmals neue Typen. Als Bildmotive für das Revers werden sowohl traditionelle Darstellungen wie Apollon Kitharoidos,62 Demeter63 und Dionysos64 gewählt, es erscheinen aber auch neue Motive. Großer Beliebtheit erfreut sich etwa der Gott Serapis,65 der seit Caracalla als Schutzgottheit des Heeres gilt;66 signifikant ist weiterhin die große Anzahl an Nemesis-Darstellungen mit unterschiedlichen Attributen.67

Unter Philippus Arabs entstanden zwei große Emissionen: Die eine ist eine Prägung für Philippus Arabs und seine Frau Otacilia Severa, die beide als einander zugewandte Büsten auf den Münzvorderseiten auftreten, die andere eine Prägung für seinen Sohn Philippus Iunior, dessen Brustbild der Büste des Gottes Serapis gegenübergestellt wird.68 Die gemeinsame Darstellung von Philippus Iunior und Serapis auf Münzvorderseiten ist eine regionale Konvention im Balkangebiet. Besonderes Interesse verdient ein Münztyp, bei dem Serapis nicht nur zusammen mit Philippus Iunior auf dem Avers, sondern zusätzlich noch auf dem Revers abgebildet ist.69 Die unterschiedlichen Zepter-Haltungen70 des Serapis werden bei diesem Typ als Variationsmöglichkeit eingesetzt.

Unser Typenkatalog repräsentiert den Forschungsstand von August 2019 und berücksichtigt keine erst später bekannt gewordenen Münztypen. Weitere Hinweise, insbesondere zu neuen Typen, sind jederzeit willkommen.

  1. CN_Type382. ↑

  2. CN_Type383. Das Revers-Motiv dieses Münztyps dürfte von CN_Type331 entlehnt sein, der eine verschleierte Demeter auf dem Avers und Apollo Kitharoidos auf dem Revers zeigt. Dazu Karayotov 2009, 98. ↑

  3. CN_Type385. ↑

  4. CN_Type231. ↑

  5. CN_Type386. ↑

  6. CN_Type387. ↑

  7. CN_Type233; CN_Type388; CN_Type406; CN_Type464; CN_Type467. ↑

  8. Karayotov 2009, 77; 113. ↑

  9. CN_Type405. ↑

  10. CN_Type408. ↑

  11. CN_Type409. ↑

  12. CN_Type412. ↑

  13. Karayotov 2009, 80. ↑

  14. CN_Type235; CN_Type1637. Daneben tritt Apollon aber auch im Typus des Bonus Eventus in Erscheinung: CN_Type420. Siehe dazu auch Karayotov 2009, 99. ↑

  15. CN_Type422; CN_Type424; CN_Type425. ↑

  16. CN_Type426; CN_Type1647. ↑

  17. CN_Type431; CN_Type1642; CN_Type1643. ↑

  18. Karayotov 2009, 81. ↑

  19. CN_Type429; CN_Type430; CN_Type470; CN_Type471; CN_Type1641. ↑

  20. In den Jahren 238 bis 249 n. Chr. prägten die fünf Städte Dionysopolis, Marcianopolis, Mesembria, Odessos und Tomis Münzen mit Serapis und entweder Gordian III oder Philippus Iunior auf dem Avers. Boteva 2017, 335. ↑

  21. CN_Type218. ↑

  22. Dazu: Karayotov 2009, 112. ↑

Bibliographie

  • Boteva 2017 = D. Boteva, Gordian III and Philip II on Coin Obverses with Two Face-to-Face Busts Depicting Sarapis/Theos Megas, in: D. Boteva (Hrsg.), Ex Nummis Lux. Studies in Ancient Numismatics in Honour of Dimitar Draganov, (Sofia 2017) 327–338.
  • Callataÿ 2017 = F. de Callataÿ, Overstrikes of Late Mesambrian Alexanders. The Great Unbalance Their Distribution and What They Tell us About the Logic Behind, in: D. Boteva (Hrsg.), Ex Nummis Lux. Studies in Ancient Numismatics in Honour of Dimitar Draganov, (Sofia 2017) 145–162.
  • Karayotov 1984 = I. Karayotov, Chronologie des tétradrachmes de Mesambria, in: Numismatica 18, 1984, 5-14.
  • Karayotov 1994 = I. Karayotov, The Coinage of Mesambria. Vol. I: Silver and Gold Coins of Mesambria (Sozopol 1994).
  • Karayotov 2009 = I. Karayotov, The Coinage of Mesembria. Vol. II: Bronze Coins of Mesembria, (Sozopol 2009).
  • Petac 2011 = E. Petac, From the Types of Alexander to Lysimachus. The Chronology of Some Mesembrian and Other West Pontic Staters, in: AJN 23, 2011, 7-15.
  • Price 1991 = M. Price, The Coinage in the Name of Alexander the Great and Philip Arrhidaeus. A British Museum Catalogue, Vol. I: Introduction and Catalogue (London 1991).
  • Rogalski 1978 = A. Rogalski, Statères en or d’Odessos et de Messambria, in: Numismatica 12, 1978, 3–14.
  • Schönert-Geiss 1994 = E. Schönert-Geiss, Rezension zu I. Karayotov, Moneteseceneto na Mesambrija, in: Gnomon 66, 1994, 699–702.

Karte der Münzstätten mit Typologie


Legende
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Fund
Fundort