1. Juli 2021
Datenqualität für Numismatik basierend auf Natural Language Processing und Neuronalen Netzen – D4N4
Die BBAW, das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin und das Big Data Lab der Universität Frankfurt a. M. können ihre Kooperation auf dem Gebiet der antiken griechischen Münzkunde und der Anwendung digitaler Methoden ihrer Erfassung und Auswertung fortsetzen.
Die
DFG hat im Rahmen des Förderprogramms „e-Research-Technologien“ das Vorhaben „Datenqualität für Numismatik basierend auf Natural Language Processing und Neuronalen Netzen – D4N4“ zunächst für 18 Monate und bei ersten
überzeugenden Ergebnissen mit der Option auf weitere eineinhalb Jahre
bewilligt, das jetzt zum 1. Juli 2021 startet.
Ziel ist die Implementierung von Forschungswerkzeugen für die Numismatik, die auch
für andere Objektgattungen, die Träger von Bild und/oder Schrift sind und in großer
Stückzahl vorliegen, geeignet sind. Dabei geht es a) um Methoden des Natural
Language Processing (NLP) bei mehrsprachigen und nicht standardisierten
Münzbeschreibungen und deren Verknüpfung mit einem hierarchischen
ikonographischen Thesaurus sowie b) um die Bilderkennung von Einzelelementen
und Gesamtkompositionen mit Hilfe von Deep Learning, einem Teilbereich der
Künstlichen Intelligenz (KI).

Autor: Ulrike Peter
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